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Die private Altersversorgung wird angesichts der ständigen Kürzungen der gesetzlichen Rentenversicherung immer wichtiger. Wer seinen gewohnten Lebensstandard im Alter aufrechterhalten möchte, muss zusätzlich privat vorsorgen. Die gesetzliche Rente wird es zwar weiterhin geben, ihre zukünftige Höhe jedoch ist offen. Leere Staatskassen, Pillenknick und Arbeitslosigkeit senken das Niveau der Altersversorgung.
Eine Möglichkeit, seine Ersparnisse sicher und gewinnbringend anzulegen, ist die private Rentenversicherung. Sie funktioniert ähnlich wie die Kapitallebensversicherung, bietet aber wegen fehlenden Todesfallschutzes höhere Renditen. Hinzu kommt, dass sowohl Versicherungsbeiträge als auch Rentenzahlungen steuerlich begünstigt sind.
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Grundsätzlich führen zwei Wege zur privaten Rente. Man zahlt einmalig einen grösseren Betrag ein und erhält daraus monatliche Rentenzahlungen oder spart mit monatlichen Beiträgen über einen längeren Zeitraum - in der Regel mindestens 12 Jahre - ein entsprechendes "Kapitalpolster" an. Danach gibt es die Wahl zwischen einer Einmalzahlung und einer lebenslangen monatlichen Rente. Diese lässt sich fallend, konstant oder steigend gestalten. Gerade für gesunde Menschen mit hoher Lebenserwartung erscheint die Rentenlösung attraktiv, denn mit zunehmendem Lebensalter verbessert sich die erzielte Rendite der eingezahlten Beiträge. Wer seine Hinterbliebenen begünstigen möchte, kann eine Beitragsrückgewähr abschließen. Bis dahin eingezahlte Beträge fließen dann im Todesfall an eine begünstigte dritte Person.
Die Attraktivität einer Privatrente wird durch Steueranreize gesteigert. Bei der lebenslangen Rente ist lediglich der so genannte Ertragsanteil zu versteuern.
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